Teneriffa- Der Süden bis zum Teno Gebirge

Teneriffa- Der Süden bis zum Teno Gebirge

Beschreibungen von Süden nach Norden, alle Punkte findet ihr in der Karte unter Wissenswertes & Vorbereitung

Allgemein

Die meisten Urlauber zieht es in den Süden, da dieser die meisten Sonnenstunden auf Teneriffa verspricht. Schwimmen, Surfen, Tauchen, Sonnenbaden steht hier auf dem Programm. Dementsprechend ist hier der all-inclusive Tourismus mit seinen Pauschaltouristen und Bettenburgen angesiedelt. Wer meinen Blog kennt weiß, dass dies nicht der Tourismus ist, den ich bevorzuge. Daher ist der Bericht vom Süden nicht sehr ausführlich.

Kurz hatten wir überlegt, auch im Süden eine gewisse Zeit zu verbringen, da es im Norden öfters regnen kann. Schließlich haben wir aber doch zwei (grandiose) Unterkünfte im Norden gebucht. 

Nach 10 Tage wolkenfreien Urlaub im Norden, beschließen wir, der Südküste einen Besuch abzustatten. Ironischerweise ist dieser von Wolken behangen. Wir starten in…

Playa de Las Américas und Costa Adeje

Hierbei handelt es sich um die größte Urlauberzone Teneriffas mit ca. 90.000 Betten.

Wir fahren in Richtung Strand, Parkplätze gibt es jedenfalls genug. Wir parken, gehen Richtung Meer und stoßen an den Playa de Las Américas/Playa Honda. Auf Google Maps hat er 2 Namen, doch steht ein „Play Honda“ Schild im Sand. Wie dem auch sei, er ist zum fürchten. Da würde ich mich nicht hinlegen (das Foto täuscht etwas, da sieht der Strand besser aus, als er eigentlich war).

Paseo Maritimo

Wir gehen diese Fußgängerzone Richtung Süden hinuntern. Insgesamt ist sie in 18km lang!

Die Promenade geht fast ständig am Meer entlang. 

Was findet man hier? Alles. Mc Donalds, Burger King, KFC, Tommy Hilfiger und alles was der Tourist braucht. Natürlich jede Menge Cafés, Bars, Nachtklubs usw usw.

Playa de las Vistas

Nach dem furchtbaren Stand Playa Honda, kommen wir an den sehr netten Sandstrand Playa de las Vistas, der vor allem für seine Kindertauglichkeit bekannt ist. Die Wellen werden durch Molen im Meer gebrochen, weswegen das Wasser eher wie ein See wirkt.

Playa de los Christianos

Feiner Sandstrand, im Hintergrund die Bettenburgen. Es ist der längste, natürliche Badeplatz im Süden von Teneriffa. Auch dieser Strand ist für Kinder geeignet. Naja, wer es mag.

Restaurants

Gibt es wie gesagt unzählige. Die Preise können aber sehr unterschiedlich sein, am besten auf die Karte schauen. In den meisten Fällen sind diese in der Fußgängerzone aufgestellt. Wir haben z.B. gerade Lust auf Paella.

In einem für uns sehr ansprechendem Restaurant kostet diese 24€ pro Person- ich glaube ein Rekord auf Teneriffa. Wir gehen 200 Meter weiter und essen im Café de Paris eine gemischte Paella um 28€, für 2 Personen. Sie ist ok, aber auch nicht weltbewegend.

Adeje

Adeje gilt als schönste und älteste Stadt im Süden!

Ok, ich machs kurz: Wenn man nur die oben beschriebenen Bettenburgen kennt und den Süden nicht verlässt, ist sie das sicher. Wenn man allerdings im Norden wohnt, kann man auf Adeje wohl verzichten, wenns nicht sein muß. Aber eh, es ist eine kleine süße Stadt.

Los Gigantes/Puerto de Santiago

Hier fällt die gigantische Steilküste des Tenogebirges direkt ins Meer. Am nördlichen Ende des Ortes Puerto de Santiago hat man einen besonders schönen Blick auf das Gebirge. 

Wer mag, kann sogar über die Paseo Maritimo Promenade von Playa de Las Américas hierher laufen. Wir entscheiden uns aber dazu, 20 Minuten mit dem Auto zu fahren. 

Hier gibt es z.B. den Aussichtspunkt “Mirador Los Gigantes”, den ich in meiner Karte (Wissenswertes & Vorbereitung) gekennzeichnet habe. Wenn man in Richtung Nordküste zurück fährt, bietet sich ebenfalls noch eine schöne Aussichtsplattform zum Anhalten an.

Restaurants

In diesem Restaurant gönnen wir uns noch einen Café und Meringue Kuchen. Die Bedienung braucht wie so oft auf Teneriffa ewig für alles, doch in Summe ist das Restaurant sehr gemütlich und empfehlenswert.

Man hat zwar keinen direkten Ausblick auf die Klippen da noch eine Kurve davor liegt. Dennoch bietet die Terrasse einen schönen Blick aufs Meer. Von hier kann man normalerweise über die Paseo Maritimo Promenade zu einem Ausblickspunkt auf die Klippen wandern, doch ist diese während unseres Besuches gesperrt, da ein Hotel davor umbaut.

Teneriffa Süden: Kuchen beim Restaurant bei Gigantes_Puerto de Santiago

Das Tenogebirge/ Masca

Beliebtestes Ausflugsziel ist das Dörfchen Masca, welches als schönstes der Insel gelten soll. Wir machen uns von unserer 2. Unterkunft im Norden auf den Weg hierher. Der Himmel ist bewölkt und zeitweise regnet es sogar.

Macht nichts, nun sind wir schon unterwegs. Hier muß man sagen, dass schon der Weg das Ziel ist. Ab dem Zeitpunkt, wo man auf die Straße TF-436 biegt, kommt man aus dem Genießen gar nicht mehr heraus.

Immer wieder hat man neben der Straße Aussichtsplattformen, für die sich ein Halt auf jeden Fall lohnt. Man hat wirklich eine grandiose Aussicht über das komplette Gebirge. Auf der anderen Seite des Berges herrscht auch plötzlich strahlender Sonnenschein mit wolkenlosem Himmel.

Masca

Wir treffen schließlich um kurz vor 12.00h in Masca ein (den Ort kann man gut vom Süden oder Norden besuchen). Zu unserem Erstaunen sind alle Parkplätze besetzt. Für die Anzahl an Touristen, die dieses Dörfchen besuchen, sind geschätzte 50 Parkplätze entlang der Straße eindeutig zu wenig. Wir müssen ein paar Mal im Kreis fahren, bis sich doch mal eine Parklücke auftut. 

Mit Kinderwagen gehen wir den extrem holprigen Gehweg (an Kinder- oder Rollstuhlfreundlichkeit hat hier niemand gedacht) ins Dörfchen hinunter. Es ist wirklich sehenswert in den Hang gebaut, allerdings hat man das Ganze auch ziemlich schnell gesehen. Mehr als eine halbe Stunde braucht man wohl nicht.

Ganz oben im Dorf setzen wir uns noch in ein Restaurant um Mittag zu Essen, den Sonnenschein und die Aussicht zu genießen. Den Namen des Restaurants habe ich mir leider nicht gemerkt. Macht aber nichts, war eh nicht besonders. Nebenbei ist es auch noch ein Souvenir Geschäft, in dem wir ein paar Mitbringseln ergattern.

Gestärkt führen wir unseren Weg fort. Die meisten Touristen kehren hier um, wir aber fahren weiter die Bergstraße entlang Richtung Buenavista del Norte.

Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellt. Wieder hat man wunderbare Aussichtsplattformen auf das Gebirge.

Ziel ist der Leuchtturm Punta de Teno

Punta de Teno- der westlichste Punkt Teneriffas

Also wir ankommen müssen wir sehr enttäuscht feststellen, dass wir mit dem Auto nicht weiterfahren dürfen. Zwischen 10.00 und 19:00h, also so ca. wenn es draußen hell ist, muss man einen Bus nehmen. Das ist uns mit schlafendem Kleinkind und Kinderwagen einfach zu anstrengend, zudem nicht einmal ausgewiesen ist, wie oft der Bus kommt.

In der Nähe befindet sich das Naturschwimmbecken Charco Los Chochos, welches im Bereich “Teneriffa- Das Orotavatal und die Nordküste“ behandelt wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Folgen

Instagram
emails erhalten
Youtube
RSS