Toskana: Siena und Florenz

Toskana: Siena und Florenz

Tag 8:

Für heute steht Siena am Plan. Ursprünglich wollten wir diese Stadt am Weg von der südlichen Toskana zu unserer aktuellen Unterkunft machen, doch war uns das am Reisetag zu stressig. Eine gute Entscheidung, da es in Siena viel zu viel zu sehen gibt!

Siena

Verkehr/ Parken

Schon von weitem sieht man den Dom von Siena am Hügel thronen, doch zunächst gilt es einen Parkplatz zu finden. In der Stadt herrscht relativ viel Verkehr. Kostenlose Parkplätze findet man unterhalb der Fortezza die Medici, die aber bei unserem Eintreffen am Vormittag alle belegt sind. Wir fahren schließlich zum Parkhaus “Santa Caterina” und treffen um 11:30 ein. Die ersten beiden Stockwerke sind überdacht und man steht somit im Schatten. Das dritte Stockwerk liegt am Dach. Man zahlt 2€ die Stunde. Vorteil: Hier führt eine Rolltreppe fast direkt hinauf zum Dom. 

Achtung: die Rolltreppe ist so schmal, dass der Kinderwagen nur mit Mühe und nach zerlegen benutzt werden kann (meine Frau nimmt den unteren Teil, ich den Aufsatz mit Kind). Es gibt zwar Verbotsschilder, aber keine Alternative für den Aufzug. Ich schieb sicher nicht den Kinderwagen den ganzen Berg hoch. Für Rollstuhlfahrer gibt es wohl einen Transportservice den man rufen kann.

Dom

Der Dom ist der Stolz der Stadt. Zu Recht! 

Ich nehme es vorweg, ich habe noch nie so einen schönen Dom gesehen. Schon von außen beeindruckt er durch das viele Marmor, den Ornamenten, Statuen und Mosaiken. Das Gebäude mit den markanten Streifen ist der Glockenturm.

Tickets:

Im Vorfeld hatten wir uns überlegt, Tickets schon online zu reservieren, da uns Warteschlangen bis zu einer Stunde prognostiziert wurden. Zum Glück hat unsere Online Reservierung nicht geklappt. Als wir ankommen stehen gerade einmal eine handvoll Leute an. 

Hier hat man die Qual der Wahl, was man sich ansehen soll. Wir entscheiden uns für das Ticket “Porta del Cielo” (übrigens ein Ticket, das wir online gar nicht gefunden hätten). Großer Vorteil dieses Tickets ist der Namensgeber, nämlich das Porta del Cielo. Aufs Dach der Kirche dürfen jede halbe Stunde nur 18 Personen- wir kommen erst um 15:30 dran. 

Im Ticket enthalten ist:

  • Cattedrale und  Libreria Piccolomini
  • Museo dell’Opera
  • Panorama dal Facciatone
  • Cripta 
  • Battistero
  • Porta del Cielo

Hier auch noch die Infos auf der offiziellen Seite: https://operaduomo.siena.it/en/

Dom- Innen

Das innere des Doms (italienisch Cattedrale Metropolitana di Santa Maria Assunta) ist von Säulen gestreiftem Dekor unterteilt, vom Deckengewölbe leuchten Sterne. Der Anblick ist einfach atemberaubend. Falls ihr es irgendwie möglich machen könnt, solltet ihr den Dom zwischen mitte August und Oktober besuchen. Am Boden befinden sich 52 Bodenmosaike aus verschiedenfarbigem Marmor aus dem 14. Jahrhundert, die ansonsten das ganze Jahr zugedeckt sind. Wir haben also Glück, dass wir Anfang September hier eintreffen. Es werden Episoden der Menschheitsgeschichte von Zeit der Ägypter bis zum neuen Testament erzählt.

Die Libreria Piccolomini befindet sich direkt in der Kathedrale, links in einem Nebenraum. Unter den dekorativ bemalten Gewölben gibt es hier Fresken von Pinturicchio zu sehen. Die Bibliothek beschränkt sich auf die domeigenen Choralbücher aus dem 15. Jh.

Da wir Hunger haben und unsere Eintrittskarte 3 Tage gültig ist (allerdings jede Sehenswürdigkeit nur 1x), gehen wir zum Mittagessen nur ein paar Schritte weiter zu einen der schönsten Plätze der Welt.

Il Campo

Bereits im Jahre 1347 erhielt dieser Platz, der von vielen als der schönste der Welt oder zumindest Italiens gepriesen wird, sein Gesicht. Muschelförmig breitet er sich aus, umgeben von mittelalterlichen Palästen, die heute hauptsächlich Restaurants beherbergen. Bänke zum Sitzen sucht man auf dem ganzen Platz jedoch vergebens. Viele Restaurants bieten aber kleine Terrassen im ersten Stock an, von denen man einen sehr schönen Ausblick auf den Platz hat. 

Am Augenscheinlichsten ist das gotische Rathaus (Palazzo Pubblico) mit seinem Turm “Torre del Mangia”, den man auch besteigen kann. Die 10€/Person sind uns aber dann doch zu viel, um uns den Turm hochzumühen. Zudem sind wir ohnehin etwas durch unseren Kinderwagen gehandikapped. Zu Stoßzeiten steht man angeblich bis zu einer Stunde an. Als wir uns nach Tickets erkundigen, sind wir aber die einzigen. Jedenfalls bietet schon der Innenhof einen sehr schönen Blick auf den Turm. 

Fazit: wir finden den Platz schon schön, aber um ganz ehrlich zu sein, haben wir auch schon schönere gesehen. Die Speisen der Restaurants am Platz sind auch gar nicht so teuer und locken zum Verweilen ein. Allerdings holen die sich wohl ihr Geld wieder durch Getränke rein (Pizza oder Lasagne so um die 10€. Cappuccino oder ein 0,25l Bier aber um 4,5€). Für uns wird es jedenfalls Zeit für unsere Führung ins Dach des Doms, also spazieren wir wieder zurück.

Dom- Porta del Cielo

Wie schon erwähnt, dürfen strikt nur 18 Personen alle 30 Minuten den Dom besteigen. Also rechtzeitig Tickets holen. Achtung: Obwohl Kinder bis 7 Jahre gratis hinauf dürfen, brauchen sie ein Ticket. Auch unser 3 Monate altes Baby braucht eines. Obwohl wir es tragen, gilt es als volle Person (bei Ticketkauf unbedingt angeben!)

Hinauf geht es über eine schmale Wendeltreppe. Oben angelangt kommt man in Räume über den Kreuzgewölben und schließlich hinaus aufs Dach. 

Die Porta del Cielo (Himmelspforte) wurde erst 2013 zugänglich gemacht und lohnt hauptsächlich wegen des Blicks von oben auf den Innenraum der Kathedrale. Hier kommt der zuvor erwähnte Marmorfußboden besonders zur Geltung.

Museo dell’Opera

Wir verlassen den Dom und gehen links daran vorbei ins Dommuseum. Dies ist der Teil des neuen Doms, der unvollendet blieb. Im Erdgeschoß befinden sich die Originalfiguren der Domfassade. Im 2. Stock sind mehrere Gemälde. Das Highlight ist aber der 3. Stock. Von hier führt eine Treppe hinauf zur Facciatone, der großen Terasse. 

Achtung: Bei Regen ist diese geschlossen. Wir hatten Glück: sie wurde nur wenige Minuten vor unserem Eintreffen wieder geöffnet. Von hier hat man einen unglaublichen Blick auf die Stadt!

Cripta

Beim Verlassen des Museums geht man ein paar Stufen hinab und gelangt zur Cripta. In dem labyrinthische Konstruktion sind ein paar Fresken und die Grundmauern des Doms zu sehen. Erstaunlicherweise hat man diese erst Ende 1990 entdeckt. Mehr als 15min braucht man hierfür aber nicht- ähnlich wie beim Bapisterium.

Bapisterium (Battistero di San Giovanni)

Wieder geht es ein paar Stufen hinab zum Unterbau des Doms, der 1382 fertiggestellt wurde. Hier ist das Prunkstück das Taufbecken mit Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers. Gerade eine handvoll Besucher sind im Raum. 

Gegen 17:30 verlassen wir Siena wieder. Eine wirklich sehr schöne Stadt!

Florenz

Tag 9 & 10

Florenz, endlich! 

Obwohl in der Stadt nur 370.000 Einwohner wohnen, ist sie immer voll, egal um welche Jahreszeit. Hier gibt es genug zu sehen, besonders dann, wenn man ein Liebhaber von Museen ist. Da wir aber mit Baby unterwegs sind und uns nur ca. 1,5 Tage zur Verfügung stehen, lassen wir die großen Museen wie die Uffizien aus. Trotzdem haben wir jede Menge entdeckt. Hier eine Karte zur besseren Übersicht.

Verkehr/ Parken

Autos/Parken/Straßenbahn

Der Verkehr in Florenz ist erdrückend, Staus stehen an der Tagesordnung. Wir haben von der Gastgeberin unserer Unterkunft einen super Tipp bekommen. Mit dem Auto auf einem Parkplatz außerhalb von Florenz parken und mit der Straßenbahn rein fahren:

Gebt dabei die Adresse ”Viuzzo Delle Casa Nuevo 11” ins Navi ein. Ihr werdet direkt zu einem großen Parkplatz der Supermarktkette Coop geführt. Dort gibt es den Parkplatz des Supermarkts und direkt gegenüber noch einen Gratis Parkplatz (der Supermarkt hat zwar Schranken, die schließen aber nicht- der Parkplatz gegenüber hat gar nichts). 

Auf der anderen Straßenseite ist die Station “Nenni Torregalli” der Linie T1. Tickets gibt es dort am Automaten für 1,5€ die 90min gelten. Fahrt bis “Alemanni Stazione”, direkt ins Zentrum der Stadt. Die Straßenbahn fährt im 4 Min Takt, auch am Abend. Sie geht bis ca. 2h Früh. Die 2. Straßenbahn von Florenz (T2) geht übrigens sogar bis zum Flughafen und trifft bei der “Alemanni Stazione” im Zentrum auf die T1.

Von Alemanni Stazione (der Hauptbahnhof) gehen wir ca. 5-10min zum Dom. Doch auf dem Weg dorthin finden wir noch eine sehr schöne Kirche.

Santa Maria Novella

Vom Bahnhof sind es nur ca. 3 Minuten zu dieser Kirche, dem ersten Dominikanerkloster der Stadt aus dem 14. Jhdt. Von hinten ist sie recht unscheinbar, doch von vorne ist sie eine wahre Pracht, besonders im Sommer, da über dem Platz verteilt die Blumenbeete sehr schön angelegt sind. So schön die Fassade in schwarzem und weißen Marmor glänzt, so kahl ist jedoch das Innere.

Die Kathedrale, die Domkuppel, Campanile, Bapisterium und mehr

Tickets

Bevor ich aber zum Dom komme, möchte ich hier die Tickets erwähnen. Wir wollen den Dom natürlich nicht nur von außen, sondern auch von Innen sehen. Leider werden uns aber hier mehr Hürden als erwartet in den Weg gelegt. Als wir nach dem Dom fragen, wird uns nur das Kombiticket um 18€ angeboten.

ACHTUNG: Die Besichtigung der Kathedrale ist gratis! Wenn auf den Hinweisschildern von “Dom” gesprochen wird, welchen man nur mit einem Kombiticket besichtigen kann, meinen sie eigentlich die Domkuppel! Das erfahren wir erst, als wir das Ticket schon gekauft haben. 

Dieses Kombiticket um 18€ beinhaltet:

  • die Domkuppel der Kathedrale– Nach dem Kauf des Tickets, braucht man hierfür aber wieder ein Zeitticket, direkt an einem Automaten vor Ort zu lösen. Für uns war ein Besuch am gleichen Tag nicht möglich. Am nächsten Tag waren Zeiten erst ab 17:30 frei, also haben wir uns überhaupt erst für 2 Tage danach angemeldet. Unbedingt also vorplanen!
  • Campanile (der Glockenturm)
  • Baptisterium (während unseres Aufenthaltes für 4 Tage geschlossen)
  • Reperatagruft (Krypta)
  • Dommuseum

Die offizielle Seite sollte man also wohl vor dem Besuch gut studieren. Hier den geplanten Tag eingeben und ihr seht sofort, was offen hat und vor allem wie lange: https://www.museumflorence.com/de

Die meisten Leute kaufen ihre Tickets seitlich von der Kathedrale. Hier sind Warteschlangen von einer halben Stunde keine Seltenheit.

Tipp: kauft euer Ticket im Dommuseum (hinter der Kathedrale). Hier sind fast keine Leute!

Dom- Die Kathedrale (Santa Maria del Fiore)

Der Dom von Florenz ist das Wahrzeichen der Stadt und die viertgrößte Kirche der christlichen Welt. Schon die Fassade ist ein richtiger Hingucker. Die Statuen in den Nischen stellen Persönlichkeiten der Dombaugeschichte dar. 

Die Warteschlange ist entsprechend lang, da der Besuch gratis ist. Während unseres Besuches schätze ich die Zeit auf ca. 1h.

Tipp: Wenn möglich, besucht zuerst die Kuppel. Da bekommt ihr automatisch einen Einblick ins Innere der Kirche (von dem Eingang stammen diese Fotos). Wir haben dann beschlossen, dass es uns nicht wert ist, so lange anzustehen, da die Kathedrale innen wirklich nicht sehr spannend ist.

Die Kuppel

Wie oben erwähnt, besuchen wir erst 2 Tage nach Kauf des Tickets die Kuppel, nachdem wir uns im Vorfeld dafür registrieren mussten. Wir haben ein Zeitticket für 11.30, trotzdem müssen wir in der Schlange warten. Beim Eingang können wir dann in die Kathedrale spähen (siehe Fotos oben). Um 11:40 geht es endlich hoch. 

Alleine die Kuppel ist 35 Meter hoch, insgesamt erreicht der Bau 107 Meter. Die Fresken im Inneren zeigen das jüngste Gericht. Im 2. Weltkrieg dienten übrigens die Gänge und und Treppen im inneren der Kuppel vielen hundert Flüchtigen als Versteck vor den Nazis.

Von der Aussichtsplattform hat man einen herrlichen Blick.

Der Campanile

Der Glockenturm ist 84 Meter hoch und die einzige Sehenswürdigkeit vom besagtem Kombiticket, die wir am ersten Tag wirklich sehen können. Also steigen wir um 17:30 die engen Stufen hoch, ein doch ziemlich anstrengendes Unterfangen. Als wir oben angelangt sind, freuen wir uns zwar über den schönen Blick auf die Kuppel des Doms, ärgern uns aber gleichzeitig, es zu so später Stunde gemacht zu haben, da der Campanile seinen eigenen Schatten bereits auf den Dom wirft. Es wäre wohl klüger gewesen, den Turm zu einer früheren Stunden zu besichtigen.

Dommuseum

Es befindet sich an der Nordseite hinter dem Dom. Neben Relikten romanischer Architektur, steht hier auch “die Pietà” von Michelangelo. Tja, hätten wir uns vorher schlau gemacht, hätten wir jetzt auch ein Foto davon 😉

Empfehlenswert ist jedenfalls auch die Terrasse im 3. Stock, von der man einen schönen Blick auf die Domkuppel hat

Reiterstatue

Einfach der Gasse nach dem Dommuseum zur Piazza della Signoria folgen und man kommt zu dieser Statue. Für mich einfach ein sehr schönes Fotomotiv.

Santa Croce

In dieser Kirche liegen gleich mehrere Berühmtheiten, darunter Michelangelo, Machiavelli, der Opernkomponist Rossini und Galilei. Zudem ist sie die an Kunsthandschätzen reichste Kirche von Florenz. Weiters wurde hier ein Denkmal für den in Florenz geborenen Dichter Dante Alighieri errichtet. Eintritt sind 10€. Aufgrund unserer begrenzten Zeit in Florenz verzichten wir aber darauf. Doch schon von außen ist sie ein sehr schöner Anblick.

 

Palazzo Vecchio

Das Rathaus wurde von 1298 bis 1314 erbaut. Im Inneren gibt es zahlreiche Fresken zu besichtigen, die wir uns aber ehrlich gesagt sparen (Eintritt 10€). Der meiner Meinung nach schönste Teil ist der Innenhof, und zu dem gelangt man ganz kostenfrei. Der Säulengang ist hier mit zahlreichen Fresken bemalt. Interessanterweise zeigen sie Städte der Habsburgermonarchie. Als Österreicher fühlt man sich hier richtig daheim, so finden sich unter den abgebildeten Städten zB. Wien, Graz, Innsbruck, Linz, oder Hall in Tirol.

Der Palast befindet sich übrigens auf einem der größten Plätze der Stadt, dem Piazza della Signoria. Neben dem Palazzo Vecchio findet man hier die Loggia dei Lanzi, den Palazzo Uguccioni, sowie eine Kopie der Bronzegruppe Judith und Holofernes von Donatello (das Original befindet sich im Palazzo Vecchio), eine Kopie von Michelangelos David (das Original befindet sich seit 200 Jahren in der Accademia delle Arti del Disegno) einen Neptunbrunnen von Bartolomeo Ammanati und einiges mehr.

Folgt man dem Palazzo Vecchio entlang in Richtung dem Fluß Arno, läuft man direkt an den Uffizien vorbei. Kunstliebhaber könnten hier drinnen wohl Tage verbringen. Da wir diese jedoch nicht haben, müssen wir auch auf diese Highlight leider verzichten. Bei 1,5 Tage Florenz kann man leider nicht alles haben. 

Beim Arno angelangt hat man jedoch gleich einen sehr schönen Blick auf die wohl schönste Brücke von Florenz

Ponte Vecchio

Auf dieser mittelalterlichen Brücke waren ursprünglich Florentiner Handwerker, vor allem Metzger und Gerber zu finden. Die Schlachter warfen ihre stinkenden Abfälle in den Arno, die Gerber wuschen ihre Stoffe, die zuvor mit Pferdeurin gegerbt wurden. Im späten 16. Jhdt wurden sie durch per Dekret von Goldschmieden ersetzt. Noch heute findet man hier ausschließlich Juweliere. 

Eigentlich wollen wir noch auf die andere Seite der Stadt um den Boboli Garten, die Villa Bardini und den Aussichtspunkt am Piazzale Michelangelo zu sehen, doch die Zeit reicht einfach nicht. Zudem ist uns der Weg mit Kinderwagen einfach zu beschwerlich. Um Florenz wirklich sehen zu können, solltet ihr mindestens 2 volle Tage einplanen. 

Wir gönnen uns jedenfalls noch ein richtig gutes Abendessen:

Toskana364, Florenz, Ponte Veccio
Toskana365, Florenz, Ponte Veccio
Restaurant Il Vezzo

Dieses Restaurant kann ich euch wirklich ans Herz legen. Klein, gemütlich, äußerst freundliches Personal und hervorragendes Essen. Empfohlen wurde es von unserer Gastgeberin. Auf Google hat es 4,7* und auf Tripadvisor belegt es den 25 Rang in Florenz- alles zurecht. 

Wir bestellen hier endlich unser erstes Florentiner Steak. Ich kann euch nur sagen, es ist das absolute Gedicht und schmilzt auf der Zunge. Mit insgesamt 66€ für 1,2kg (Knochen und Fett werden natürlich mitgewogen) ist es zwar nicht ganz billig, aber jeden € Wert. Ich habe wohl noch nie ein so gutes Steak gegessen. Als Beilagen nehmen wir Kartoffeln und Gemüse, beides ebenfalls wunderbar gewürzt.

In der Toskana gibt es natürlich noch viele Punkte, die wir gerne gesehen hätten, wie zB Voltera, Lucca, die Ponte della Maddalena, die Villa Garzoni, die Montecatini Terme, Prato, Casale Marittimo, Arezzo, Cortona, Massa Marittima und vieles mehr. Ihr seht schon, es gibt vieles zu sehen.

Doch reichte einfach die Zeit nicht. Die Toskana ist wirklich sehr groß und aufgrund der vielen Bergstraßen kommt man oft auch nur langsam voran. Somit geht unsere Toskanareise auch schon zu Ende, doch noch nicht unser Urlaub. Vielleicht seid ihr auch noch an Südtirol interessiert, auch wenn wir mit dem Wetter so richtig Pech hatten…

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