Lokalführer Wien

Lokalführer für Wien:

Hier finded ihr unsere liebsten Bars, Beisln, Kneipen, Lokale, Wirtshäuser, Heuriger, Cafés und Restaurtants in Wien. Da wir im Westen wohnen, werden dort wohl die meisten angesiedelt sein. Hier kommen immer wieder neue Locations dazu, es lohnt sich also öfters vorbeizuschauen. 

Auf der Karte einfach die Markierung anklicken und ihr seht das Lokal, die Google Beschreibung und die Info in welchem Bezirk es sich befindet. Weiter unten auf dieser Seite findet ihr dann nach Bezirken sortiert meine persönlichen Erfahrungen zu all diesen Lokalen

It’s All About The Meat Baby

Das ist mal ein Name nach meinem Geschmack! Eigentlich sollte es aber “It’s All About The Burger Baby” heißen, denn anderes Fleisch gibt es hier nicht.

Gelegen ist das Lokal am Donaukanal direkt gegenüber vom Badeschiff- perfekt also für einen gemütlichen Sommerabend. Als wir ankommen ist jeder Platz belegt, also lassen wir uns auf eine Warteliste schreiben und trinken mal gemütlich ein Bier an der Bar. Reservieren kann man hier auch nicht, es gilt die „First come, first serve“ Politik. Keine 10 Minuten dauert es, bis wir unseren Tisch bekommen.

Von der Lage sind wir etwas enttäuscht, da er sich direkt an der Mauer ohne Sicht aufs Wasser befindet. Wir wollten uns dadurch aber nicht die Stimmung nehmen lassen und bestellen frische Pilsner Urquell vom Tank um 4,4€ und für mich ein dunkles Kozel zum gleichen Preis im halben Liter. Zumindest die erste Runde kommt auch noch im gekühlten Glas. So mag ich das.

Dazu bestellen wir uns verschiedene Burger. Bei mir wird es der „Giorgio“ Moroder Burger. Ich nehme gleich vorweg, dass er ziemlich gut ist, um 10,9€ ohne Beilage aber auch nicht gerade billig. Also bestelle ich mir noch Pommes dazu. 3-fach frittiert sollen sie sein, doch bis auf die Farbe merke ich nichts davon. Im Gegenteil, einige sind sogar ziemlich labbrig meine ich. Geschmacklich aber dennoch in Ordnung.

Fazit: die Kellnerinnen sind freundlich und aufmerksam, das Ambiente am Wasser sehr nett und die Burger sind summa summarum ziemlich gut. Ich werde jedenfalls weitere Burger testen.

www.meatbaby.at/

Donaukanallände, bei Badeschiff

Adria Wien

Das Adria Wien ist eines von vielen Lokalen, die sich in den letzten Jahren entlang des Donaukanals gebildet haben. Für den lauen Sommerabend ist dies also die perfekte Location um die Seele etwas baumeln zu lassen und aufs Wasser zu blicken. Noch dazu ist das Adria auf der Sonnenseite gelegen. Ganz vorne am Wegrand sind Liegestühle mit Ausblick auf den Kanal platziert. Im Gegensatz zu einigen andern Lokalen oder Bars am Kanal fehlt hier zum Glück die laute Partymusik, man kann also in Ruhe chillen und plaudern.

Die Preise sind etwas teuer, aber hier zahlt man für die Location. Speisen werden hier frisch zubereitet. Der Vegetarische Burger ist wohl Geschmacksache: für den einen perfekt, für uns eher nicht so. Hier bekommt man eine fette Schnitte Ziegenkäse mit Salat zwischen zwei Brötchen (uns fehlt hier das eigentliche „Laibchen“). Auch Burger mit Fleisch und Thai Essen gibt es hier.

Es gilt übrigens Selbstbedienung, auch für die Getränke (Bier, Wein, Longdrinks, alkoholfrei).

http://www.adriawien.at

Obere Donaustraße 77, 1020 Wien

Tel.: +43 660 127 17 84

Weinschenke

Von der Weinschenke gibt es inzwischen gleich 3 Ableger. Wir besuchen jene in der Franzensgasse. Eines haben jedoch alle 3 Restaurants gemeinsam: Ihren guten Ruf für Burger.

Reservieren ist hier Pflicht, obwohl das Restaurant bei unserem Besuch gar nicht restlos voll ist. Das Ambiente ist ziemlich schlicht, fast kühl würde ich meinen. Ich steh aber auch einfach mehr auf düstere Lokale mit Kerzenlicht. Wir studieren jedenfalls die Karte mit den äußerst interessanten Burgerkreationen mit den ebenso einfallsreichen Namen wie Tijuana Picante, Depardieu’s Liebling, El Chicano, Der wilde Kerl oder Billy The Kid.

Die Weinschenke rühmt sich durch ihre frischen Zutaten, so kommt das Wildschwein und die Erdäpfel für die Chips aus dem Weinviertel, das Weidenrindfleisch kommt von der letzten Wiener Metzgerei die noch selber schlachtet, die Saucen sind hausgemacht und das Burgerbrot wird nach eigener Rezeptur täglich frisch gebacken.

Genau diese Liebe zu den Zutaten macht ihn wirklich besonders. Das Fleisch ist Saftig, das Burgerlaibchen frisch und lecker. Die Kartoffelchips wären in dieser Chipsform eigentlich sehr gut, allerdings waren neben den knusprigen auch viele „lätscherte“ dabei. Das von mir gewählte schärfere Beirut-Ketchup ist nicht nach meinem Geschmack. Nächstes Mal weiß ich es aber besser. Ganz billig ist es nicht, aber hier bekommt man jedenfalls einer der besten Burger in Wien

https://www.weinschenke-wien.com

Franzensgasse 11, 1050 Wien

Wochentags: 11:30- 1:00/ Wochenende: 17:00- 1:00

+ 431 660 5076301

Zum alten Fassl

Dieses Lokal gibt es schon seit Ewigkeiten in Wien. Das Wiener Beisl befindet sich im Geburtshaus von „Falco“, der zu Lebzeiten auch öfters hier anzutreffen war, meist zu eher späten Stunde. Auf Tripadvisor findet man das Lokal häufig in den Top 20 von knapp 4.000 Restaurants in Wien. Entsprechend voll kann es hier werden, man sollte also unbedingt einen Tisch reservieren.

Wir waren dieses Jahr in großer Runde zum Gansl essen da. Das Gansl war frisch und saftig, hätte aber meiner Ansicht nach auch etwas größer sein können. Dazu gab es das klassische Rotkraut und Kartoffelknödel. Alles in allem würde ich dem Gericht 4 von 5 Sterne geben. Die nicht Gansl Esser waren mit ihren Speisen sehr zufrieden. Das ½ Wiener Backhendl gibt’s hier um günstige 9,9€, gekochter Tafelspitz „klassisch“ mit Rösti, Schnittlauchsauce und Apfelkren um 15,5€, so wie auch ca. unser Gansl.

Durchwegs faire bis günstige Preise also. Im Dezember gibt es jährlich die berühmten Trüffelwochen, die ich selber allerdings noch nicht genossen habe. Die Nachspeisen waren besonders schmackhaft und schön zubereitet. Alles in allem ein wirklich empfehlenswertes und besonders uriges Wiener Beisl. 

www.zum-alten-fassl.at

Ziegelofengasse 37

+43 5444298

Garten Cafe

Das Garten Cafe ist noch ein echter Geheimtipp in Wien und glänzt durch seinen Schanigarten, ein echtes grünes Juwel. Kaum jemand würde so einen Innenhof mitten in der Stadt erwarten. Hier hat man wirklich das Gefühl, als würde man in seinem eigenen kleinen Garten sitzen. Die Kellnerinnen sind überaus freundlich und aufmerksam. Zum Essen gibt es nur Kleinigkeiten wie verschiedene Brote, allerdings kann ich das nach Mailänder Art (mit Schinken, Tomaten, Käse und Ei) sehr empfehlen. Das Frühstück soll hier sehr gut sein, allerdings habe ich es selber noch nicht probiert. Nach Sonnenuntergang ist die Beleuchtung sehr spärlich, was aber noch mehr zur Gemütlichkeit beiträgt. Hier zirpt schon die ein oder andere Grille. Sperrstunde des Gartens ist um ca. 22.00h

https://www.gartencafe.com

Stumpergasse 3, 1060 Wien

+43 1 5971803

Känguruh Pub

Dieses Pub befindet sich in einer Seitengasse der Mariahilfer Straße. Warum heißt es so? Ich habe nicht die geringste Ahnung. Hier würde man wohl Spezialitäten aus Australien erwarten, doch die sucht man vergebens. Wovon es aber eine Menge gibt ist Bier. Richtig viel Bier. Ein paar hundert Sorten gibt es hier, allen voran belgisches Bier. Hier die Bierkarte im Detail.

Das Lokal selber ist sehr gemütlich in schummrigen bzw. sogar düsterem Licht gehalten. Man sollte früh kommen, da es eigentlich immer gut besucht ist. Das Foto unten entstand direkt nach der Öffnung, ist also nicht ganz repräsentativ. Eine Reservierung würde nicht schaden, wenn man sich an einen Tisch setzen will. Zu Essen gibt es hier allerdings fast nichts. Dafür aber Bier. Hatte ich das schon erwähnt? Doch all das Bier muss auch mal wieder raus- entschuldigt, dass ich das nun erwähne. Das Pissoir bietet in diesem Lokal einen riesen Vorteil: Der Zugang dazu ist nämlich so eng, dass man gar nicht umfallen kann 😉

Bei all diesen hunderten Bieren sollte man doch meinen, dass es nichts zu meckern gibt? Doch, muss ich leider auch. Außer man ist Belgier, kennt man die Biere hier wahrscheinlich nicht, man begibt sich also ziemlich sicher auf Neuland. Selbst ich kannte die Österreichischen Biere im Sortiment nicht, da sie wohl von ganz kleinen Brauereien stammen. Wenn man dann schon das dritte oder vierte fremde Bier getrunken hat und diese womöglich auch noch recht schwer sind, wünscht man sich dann schon mal auch ein bekanntes, handelsübliches, „normales“ Bier her. Leider gibt es die hier aber nicht.

www.kaenguruh-pub.at/

Bürgerspitalgasse 20

+ 431 5973824

Shamrock & The Dogstar

Früher hieß dieses Pub nur „Shamrock“. Inzwischen wurde aber der obere Bereich umgebaut, umgetauft und heißt nun „Dogstar“. Warum diese 2 Namen?

Im Dogstar gibt es eine riesige Auswahl an Craft Bieren, viele davon auch vom Fass. Die Sorten wechseln hier öfters. Ein Paradies für den Bierliebhaber also. Riesiger Nachteil ist allerdings, dass dies auch der Raucherbereich ist. Des einen Freud, des anderen Leid- naja, zumindest noch. 2018 soll ja in Österreich endlich das Nichtraucher Gesetz in Kraft treten. Doch die neue Regierung verhandelt gerade. Mal sehen, wo das als hinführt.

Ich für meinen Teil halte mich lieber im geruchsneutralen unten Bereich im Shamrock auf. Hier gibt’s das Guinness im 0,5l Glas um 5,2€ oder ein Schladminger Zwickl um 4,4€. Auch das Hausbier vom Shamrock ist sehr empfehlenswert. Überhaupt findet man hier so ziemlich alles was der Publiebhaber verlangt. Seit Ende 2017 gibt einen sehr leckeren Toast mit „pulled“….hach, was weiß ich was- Pork wars glaub ich nicht…im Sortiment. Würde fast sagen es war Huhn, aber das macht doch keiner. Ich werde nächstes Mal genauer nachfragen. Um 5€ jedenfalls ein echter Leckerbissen.

Das Shamrock ist ein ganz klassisches Pub. Besonderer Blickfang ist der Predigtstuhl, der mühevoll extra aus Irland hergebracht wurde. An Wochenenden wird hier oben der DJ platziert. Fußballfans sollen die Facebook Seite checken, denn hier werden regelmäßig internationale Topspiele gezeigt (naja, und wenn Österreich spielt auch keine Topspiele 😉

https://www.facebook.com/shamrockandthedogstar/

Kirchengasse 3

+42 5231204

Flatschers -Bistrot und Bar

Vom Flatschers gibt es gleich 2 Varianten, fast direkt nebeneinander. Das „Restaurant und Bar“ sowie das „Bistrot und Bar“. Bekannt sind beide vor allem wegen der wirklich sehr guten Steaks und Burger. Wir besuchen hier das Bistrot und Bar. Das Bistro hat nicht nur seinen französischen Namen, sogar der Kellner ist tatsächlich aus Frankreich. Das Interieur des Raumes strahlt viel Gemütlichkeit und Wärme aus. Allerdings kann es hier auch schon mal sehr laut werden, sobald der Raum voll ist- und das ist er kurz nach Öffnung eigentlich immer. Reservieren ist also Pflicht, außer man ergattert vielleicht noch einen Platz an der Bar. Zudem sei noch gesagt, dass die Tische ziemlich nah beieinander stehen. Für geheime Firmengespräche oder peinliche private Anekdoten aus seinem Leben ist dies also wohl nicht der richtige Platz 😉

Wir kommen zu den Burgern: hier gibt es zb den klassischen Cheesburger, den Le Gainsburger, Bistroburger oder D.C.Burger. Wir entscheiden uns für die letzten 2. Im Schnitt kosten sie um die 14€ mit Pommes. Die Burger sind saftig, die Pommes knusprig- so wie es sein soll also. Besonders außergewöhnlich finden wir sie ehrlich gesagt allerdings nicht. Doch die Stimmung ist lässig und zwanglos, alles in allem ein Restaurant in dem man sich wohl fühlt und gerne mal sitzen bleibt. Nächstes Mal wollen wir auf jeden Fall die Steaks probieren.

Nachtrag: im März 2018 waren wir inzwischen noch einmal dort und haben unter anderem die Steaks probiert. Ich entscheide mich für das Filetsteak und bereue die Entscheidung nicht. Das Steak ist wie bestellt am Punkt Medium, das Fleisch ist zart und saftig. Genau so, wie man es haben will. Mit 32€ ist es halt nicht billig, dafür aber perfekt zubereitet. 

Sandra bestellt sich eine Portion gebackene Miesmuscheln. Diese sind ebenfalls gut, allerdings schmeckt man vor lauter Panier die Miesmuscheln kaum. 

http://www.flatschers.at/bistrot

Kaiserstraße 121, 1070 Wien / 17:00- 00:00 / +43 5223123

Taqueria Los Mexikas

Auf ihrer Homepage prahlt das Restaurant Taqueria Los Mexikas damit, das erste authentische mexikanische Restaurant Wiens und österreichweit zu sein. Na das wollen wir doch mal sehen!

(Im 2. Bezirk hat übrigens ein weiteres Restaurant gleichen Besitzers eröffnet)

Schon beim Öffnen der Tür bekommt man das Feeling ein anderes Land zu betreten. Das Restaurant ist grün/gelb gestrichen und ebenso Bunt ist die Einrichtung. Das Licht ist angenehm und überall gilt es authentisches Dekor zu entdecken. Hier fühlt man sich richtig wohl.

Der Chef Mauricio Aceves Omana kreiert original mexikanische Gerichte, wie Tacos al Pastor, Consomé de Barbacoa, Huaraches, Enchiladas und auch vegetarische Variationen.

Wir bestellen Gringa de bistec, eine mit Beefsteak, Käse und Avocadocreme  gefüllte Weizentortilla und Sandra bestellt….hach, wir haben es vergessen, Schande über uns. Wir sind einfach überfordert mit diesen Mexikanischen Namen. Wir glauben es war das Huarache de bistec. Jedenfalls hat uns beides wirklich ausgezeichnet geschmeckt. Besonders mein Gringa war ein Gedicht.

Leider muss ich an dieser Stelle zugeben, dass ich mit dem zarten Alter von 5 Jahren in Mexiko war und mich so überhaupt nicht mehr an das Essen erinnern kann. Wenn es allerdings so schmeckt, dann weiß ich schon wo mein nächster Urlaub hingeht.

http://www.losmexikas.at

Lange Gasse 12 

Mo- Fr: 11 Uhr bis 15 Uhr und 18 Uhr bis 23 Uhr; Sa: 18 Uhr bis 23 Uhr / Tel:+43 (0)14060871

Die Metzgerei

Vom Namen und der Umgebung schließen die meisten Leute hier wohl auf ein heruntergekommenes, altes Wiener Beisl. Doch weit gefehlt. Als wir neulich auf Urlaub waren, haben wir wie so oft Tripadvisor verwendet um gute Lokale in der Gegend zu finden. Da dachte ich mir, warum eigentlich nicht mal in Wien versuchen? Siehe da: #1 von 3.654 Restaurants in Wien: Die Metzgerei. Wir konnten es kaum glaub, so liegt das Lokal nur wenige hundert Meter von unserer Wohnung. Mit spontan vorbeischauen ist hier aber nichts. Hier muss man mehrere Tage, wenn nicht Wochen, im Voraus reservieren. Es lohnt sich aber auf jeden Fall!

Hier gibt es alt-Österreichische Küche und kreative Schmankerl. Die Kombinationen sind ideenreich und sogleich unglaublich lecker. Das Preisniveau ist vl. etwas angehoben, aber angesichts der Leistung fair. Teilweise sind sogar erstaunlich günstige Speisen dabei. So kostet das Schnitzel vom Tullnerfelder Schein nur 6,90€ oder ein klassisches Rindsgoulasch knappe 10€. Für Fisch oder Rosa gebratenes Lammrückenfilet muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen- allerdings war die Qualität und Zufriedenheit danach bislang immer 1A, auch bei den gehobeneren Speisen über 20€.

Extrem beliebt sollen hier auch die Mittagsmenüs sein, allerdings haben wir diese noch nicht genossen. Doch auch hier sollte man vorreservieren.

Auf dem ersten Foto sieht man das Beef Tatar, auf dem zweiten ein Hirschragout auf Schupfnudeln, dazu Speck, Preiselbeeren und und Pflaumen waren drinnen, falls ich mich nicht täusche. Jedenfalls was das Essen der absolute Traum!

Nachtrag Herbst 2017: Das letzte Foto ist abermals wieder ein Hirschragout, diesmal mit getrüffeltem Kartoffelpüree. Ich meine es war noch besser als im Vorjahr, einfach der Hammer!

http://www.diemetzgerei.at

Linzer Strasse 179

Telefon : +43 (0) 1 416.43.35

Das Hütteldorfer

Vom Hütteldorfer hatten wir schon viel Gutes gehört. Doch obwohl wir im 14. wohnen, ist es selbst für uns etwas abgelegen. Besucht man nicht gerade ein Rapid Match, wird es einen wohl kaum in diese Gegend verschlagen.

Wir überlegen uns noch einen Tisch zu reservieren, entscheiden uns aber dann doch zu einem Spontanbesuch. Als wir ankommen sind gerade einmal 6 Personen im Lokal- es ist Freitag Abend, 19:00h.

Wir bestellen uns zunächst mal 2 „Hütteldorfer Bier“. Welches auch immer das wohl sein mag, es schmeckt jedenfalls gut. Ich bin ehrlich überrascht, dass es kein Ottakringer ist (ein Sponsor von Rapid), obwohl der Inhaber des Lokals bekennender Rapid Fan sein dürfte (ein leuchtendes Logo hängt im Raucher Bereich). Trotz langer Karte mit ansprechenden und günstigen Speisen von Rippchen über Schnitzel, Leber, Zwiebelrostbraten und Fisch, entscheiden wir uns beide für den „Hütteldorfer Burger“ mit Speck. Dazu gibt’s Twister Pommes und Chilli Cheese Nuggets. Die Portion ist wirklich großzügig, lecker und mit 12,40€ ziemlich günstig. Angeblich hat das Restaurant auch einen sehr schönen Gastgarten. Den werden wir dann nächsten Sommer mal besuchen.

https://www.dashütteldorfer.at

Linzer Str. 363

Feine Sichuan Küche 

Die Gerichte der Chinesischen Provinz sind vorranging für ihre Schärfe bekannt. Schon an den vielen Chinesen im Restaurant lässt sich erkennen, dass hier authentische Küche serviert wird. Neben vielen Klassikern wie 8 Schätze, Ente mit Nudeln, hausgemachten Dim Sum oder Tofu-Bällchen, gibt es auch reichlich Speisen für Abenteuerlustige: Salat aus Zunge und Herz, Kutteln, Schweinedarm in diversen Variationen, Schweinsfüße, Hühnerfüße oder Innereien aller Art. Wir bleiben ehrlich gesagt aber bei den eher klassischen Gerichten, mit denen wir auch schon höchst zufrieden sind. Die Portionen sind äußerst geschmackvoll und mehr als reichlich. Das Ambiente ist hier eher karg, aber das Essen macht das wieder wett.

Leider noch keine Homepage / Hütteldorfer Str. 215, 1140 Wien

Schutzhaus am Ameisbach

Dieses Schutzhaus bietet neben einer wunderbaren Aussicht von einem gemütlichen Gastgarten unter Kastanienbäumen, bodenständige Wiener Hausmannskost. Hier gibt es Spareribs vom Grill, Kotelettes, Surschnitzel, gebackenen Fisch und mehr. Nach wirklich gesunden Speisen sucht man hier allerdings vergeblich auf der Karte. Auch die Gemüselaibchen sind gebacken und scheinen eher vom Metro zu stammen. Das Surschnitzel ist frisch und ausreichend. Besonders das frisch gezapfte rote Zwickel von Ottakringer erfreut meinen Gaumen. Auch der Sommerspritzer ist hier ein Genuss. Alles in allem das perfekte Ambiente für einen gemütlichen Sommerabend unter freiem Himmel.   

http://www.schutzhaus-ameisbach.at/

Braillegasse 1-3, 1140 Wien

+43 9146155

Das Augustin

Gleich bei der U3 Station Johnstrasse, Ausgang “Wasserwelt”, befindet sich das Hipsterlokal „Augustin“. Das Highlight des Augustins ist der Garten im Innenhof. Hier sollte man vorreservieren, wenn man sich einen Platz sichern möchte. Gerade im Sommer ist es hier meistens ziemlich voll. Das Essen ist vom Preis Leistungsverhältnis relativ gut. Empfehlen kann ich die Faschierten Laibchen. Das Schremser Bio zwickl. vom Fass kostet hier 4,3€, ein Tegenseer oder Augustiner Edelstoff bekommt man um 4,1€ aus der Flasche.  Den Spritzer gibt’s um 2,9€. Und für den echten Hipster gibt’s noch Hausgemachte Limos um 4,2€.

Wer draußen keinen Platz bekommt, kann auch noch ins recht geräumige, aber doch etwas düstere Innere ausweichen.

http://www.dasaugustin.at

Märzstrasse 67
Tel. 01 982 13 64

Restaurant Liebhart

Das Restaurant Liebhart befindet sich gegenüber der Ottakringer Brauerei direkt auf der Thaliastraße. Dieses Vorstadtlokal ist ein gehobenes Wiener Beisl/Gasthaus mit freundlichen und guten Kellnern. Die Einrichtung ist gemütlich, allerdings stört mich hier wirklich, dass man hier rauchen darf. Zwar gibt es einen getrennten Nichtraucherbereich, zu dem man allerdings erst gelangt, wenn man den Raucherbereich durchschritten hat. Dementsprechend ist die Tür zwischen den Bereichen ständig offen, sodass sie fast sinnlos erscheint. Ein großer Pluspunkt ist der sehr nette begrünte Innenhof.

Für die meist typisch Wienerischen Gerichte werden nachhaltige und Regionale Produkte verwendet: Rindsgulasch, Wiener Schnitzel, Paprikahendl, Eiernockerl oder Geröstete Knödl finden sich auf der Karte und stehen in einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Sehr empfehlenswert ist der gegrillte Fisch aus dem Naturschutzgebiet der Oberösterreichischen Kalkalpen.

http://www.liebhart.at

Thaliastraße 63

Mo.-Fr. 11:00 Uhr bis 24:00 Uhr, Sa.: 17:00 Uhr bis 24:00 Uhr; Sonn- und Feiertag geschlossen! / +431 4922100

Plachuttas Grünspan

Plachutta ist wohl einer der bekanntesten Namen wenn es um die Gastronomie in Wien geht, so laufen doch mehrere Spitzenrestaurants unter dessen Bezeichnung- so auch das Plachutta Grünspan in Hernals. Bekannt wurde Plachutta durch seinen „Wiener Tafelspitz“. Das Gasthaus im 16. Bezirk rühmt sich damit, „den schönsten Biergarten Wiens“ zu haben, was ich aber hier in Frage stellen möchte. Gemütlich und groß ist er allerdings und gutes Bier gibt es auch- Rotes Zwickl von Ottakringer (ehrlich gesagt mein Lieblingsbier) oder Hausbier stehen u.a. auf der Karte.

Das Essen ist vom Preis zwar eine Spur gehobener, allerdings von der Qualität immer 1A. Manchmal hat man aber fast das Gefühl, dass das Essen zu schnell serviert wird. Oft dauert es keine 10min bevor es am Tisch steht. Sehr empfehlen kann ich auch die Saisonalen Speisen wie zB hier am Foto unten das „Eierschwammerlgulasch (Pfifferlinge, für die deutschen Leser 😉 mit Sauerrahmdip und Serviettenknödel)“ oder im November um Martini Loben auch das „Ganserl mit Rotkraut und Knödl“.

Allerdings bringt der Winter den Nachteil, dass man drinnen sitzen muss. Zwar ist der Grünspan vom Ambiente her ein gemütliches Wirtshaus, allerdings ist der Lärmpegel teils enorm. Bei mehr als 2 Personen ist es hier wirklich schwierig eine vernünftige Unterhaltung zu führen. Nun gut, Essen geht vor. Sehr zu empfehlen sind auch die Spareribs, Beef Tartar oder Surschnitzel

https://www.gruenspan.at/

Ottakringer Str. 266

Tel: 01 4805730

Wirr – am Brunnenmarkt

Neben dem altbekannten Lokal „Wirr“ in der Burggasse 70, ist das Wirr am Brunnenmarkt das zweite Lokal unter diesen Namen. Gelegen ist das Lokal mitten am Yppenplatz und zieht dementsprechend viele Hippster an. Das Lokal verfügt über einen kleinen Innenbereich, das wirkliche Highlight ist aber die sehr schön angelegte Terrasse am Dach des Lokals, welche über eine Außentreppe erreichbar ist. Die Möbel würde der Hippster wohl als Vintage bezeichnen, für mich waren sie einfach nur abgefucked. So nett der Kellner auch war, so war er doch mit der Anzahl an Gästen überfordert- nun gut, auf der Homepage wird inzwischen nach neuen Kellnern gesucht.

Als wir endlich eine Karte hatten, bestellten wir uns eine kleine Vorspeisenplatte, ein helles Bier (nachdem das dunkle Leider aus war) und einen überteuerten Bio-Saft (also Wasser mit Geschmack). Eigentlich wollten wir einen ganz normalen Spritzer trinken, 0815, ohne irgendwas. Auf der Karte gibt es aber nur völlig überteuerte Spritzer mit Lilltet, Lillet Wildberry, Rosato, Hugo, Rosen oder sonst einem Unfug drinnen. Schon ok wenn man so etwas anbietet, aber in Österreich muss ein ganz normaler Spritzer oder Sommerspritzer auf der Karte stehen.

Schließlich kam auch das etwas langweilige Hummus.

Fazit: Das Ambiente der Terrasse mit Ausblick auf den Yppenplatz ist wirklich nett, aber das wars hier auch schon wieder.

http://wirr.at

Yppenmarkt

+ 43 4023098

Apollon

Das Apollon im 17. Bezirk bietet klassische Griechische Kost in guter Qualität und mit authentischem Flair. Obwohl direkt an der Hernalser Hauptstraße gelegen, ist das Lokal besonders im Sommer einen Besuch wert, da der von Kastanienbäumen beschattete Garten zum Verweilen einlädt (der Verkehr merkt man kaum)

Von den Speisen kann ich die Eintöpfe mit Lammhaxe in verschiedenen Variationen sehr empfehlen. Das Fleisch ist zart geschmort und löst sich leicht vom Knochen. In einer größeren Runde kann ich die Fisch oder Fleischplatte sehr ans Herz legen. Hier ist alles an Speisen dabei, die man mit Griechenland verbindet: Goldbrasse, Schrimps, gegrillte Calamari, Bifteki, Gyros, Souvlaki und mehr.

Natürlich darf dazu ein Mythos Bier und ein Glas Ouzu nicht fehlen. Zu meiner besonderen Freude wird hier der „Plomari“ serviert, die ich zu den absolut besten Ouzu zähle. Entdeckt hatten wir diesen Ouzu ursprünglich auf seiner Heimatinsel Samos.

https://www.facebook.com/pages/Apollon-Grieche/ (leider hat er keine richtige Homepage)

Hernalser Hauptstraße 171

+43 4803088

Das JETZT

Wie soll ich das Jetzt beschreiben? In keinem anderen Lokal habe ich schon so viele Stunden meines Lebens verbracht, nirgends habe ich schon so viel Geld liegen lassen, aber immerhin habe ich dort auch schon welches eingenommen- nämlich als ich während meiner Studienzeit dort kellnerte. Das Jetzt ist mein Stammlokal. Vermutlich wird es das immer bleiben, auch wenn ich dort nicht mehr gar so häufig anzutreffen bin wie in meiner Schulzeit.

In den 90er Jahren noch eine abgefuckte, ranzige Hütte (hat uns aber trotzdem gut gefallen), ist es inzwischen ein äußerst gemütliches Lokal für Jung und Alt. Das Hauptpublikum sind zwar immer noch Schüler und Studenten, doch immer öfters lassen sich hier auch junge Familien blicken, besonders wenn im Sommer der einzigartige Gastgarten im Innenhof geöffnet hat. Dieser ist nämlich eine wahre Grünoase mitten im Bezirk.

Neben den Garten bietet das Jetzt einen großen Nichtraucherbereich mit kleiner Bar und nicht zugänglicher Küche, einen großen Raucherbereich mit Bar und Flipper, sowie einem kleinen Wuzzelraum (Tischfussball) und einem Billardraum. Aufs WC muss man leider durch den Raucherbereich- aber das wird 2018 ja eh alles anders.

Von den Preisen ist das Jetzt am Boden geblieben. Hier gibt es eine reiche Auswahl an Getränken. Neben heimischen Bieren wie Wieselburger oder Schwechater Zwickel, findet man auch ausgefallene Sorten wie Beispielsweise das „Černá Hora Granat“ um 3,6€. Ein Favorit für mich ist immer wieder das Newcastle Brown Ale, das es hier um 3,9€ gibt- also wohl um gut einen Euro billiger als in den meisten Pubs. Auch den halben Liter Strongbow Cider gibt es hier immer noch um 3,7€. Ungeschlagen billig in Wien wie ich finde.

Auch große und kleine, vegane und tierische Speisen, gibt es zu vernünftigen Preisen. Berühmt sind inzwischen auch die Fladenbrot Toasts. Am besten ihr studiert hier die Getränke und Speisen. Die Karte wechselt immer wieder.

www.dasjetzt.at

Parhamerpl. 16

täglich geöffnet,
Mo-Sa 18:00 – 04:00h
So 18:00 – 02:00h 

Das Stadtbahn ist ein traditionsreiches Lokal in Gersthof, direkt bei der S45 Station gelegen. Böse Zungen sagen auch es sei eine alte versiffte Bude (naja, eigentlich haben sie recht). Tatsächlich haben die Wände hier noch nicht viel Sonnenlicht gesehen. Hier kommt man her um zu trinken, die Preise sind jedenfalls sehr erschwinglich. Zum Essen gibt’s hier nur Kleinigkeiten wie Würstel oder kleine Sackerl Chips. Ein richtig uriges, alternatives Beisl halt. Publikum ist bunt gemischt von jung bis alt. Am Wochenende kanns hier richtig voll werden.

http://www.cafestadtbahn.org/

Gersthofer Straße 47
Tel: +43 1 4791353

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