Fuerteventura- Westküste und westliches Bergland

Fuerteventura- Westküste und westliches Bergland

Betancuria

Betancuria ist Fuerteventuras einstige Hauptstadt, 1404 gegründet und somit auch die ältestes Siedlung und einer der schönsten Orte zugleich auf Fuerteventura- das sagen zumindest die Reiseführer.

Als wir ankommen ist schon jede Menge los, der Parkplatz ist prall gefüllt mit Autos und Reisebussen. Wir gehen zur Altstadt hinauf, die nur ca. 3 Minuten vom Parkplatz entfernt liegt. Ziemlich genau so lange braucht man auch, bis man die Ganze Stadt gesehen hat. Ja wirklich!

Die Kirche Santa Maria im autofreien Zentrum ist von überall aus zu sehen. Viel mehr gibt es aber auch nicht. Die Stadt besteht mehr oder weniger aus dem Hauptplatz mit der Kirche. Ich gebe schon zu, dass die Stadt schön angelegt und verputzt ist, zum Glück sind wir aber nicht nur wegen dieser Stadt in diese Gegend gefahren. Bevor wir weiterfahren gehen wir noch essen und wählen das…

Restaurant Bodegon Don Carmelo

Dieses Restaurant liegt fast ganz unten am Ort, nahe der Hauptstraße. Es verfügt über einen netten Innenhof und nette Tische in einer verkehrsberuhigten Gasse. Zu Essen gibt es fast nur Tapas. Die gibt es zum Fixpreis von zB. 7 Tapas für 2 Personen um 24,9€. Aus ca. 25 verschiedenen Tapas wählt man seine 7 aus. Die Tapas sind recht gut, doch etwas ungewürzt. Am besten empfinden wir das geschmorte Schweinefleisch.

Las Cuevas de Ajuy- Die Höhlen von Ajuy

Unweit von Betancuria an der Westküste gelegen, liegen die Höhlen von Ajuy.

 

Wir denken, dass es sich dabei wohl eher um einen Geheimtipp handelt. Von wegen! Also wir ankommen ist der Parkplatz gesteckt voll mit mehreren Reisebussen und an die 100 Autos.

 

Fast im Gänsemarsch wandert man durch die Stadt zum sehr schönen schwarzen Sandstrand “Playa de la Muertos” (Strand der Toten), bei dem Baden allerdings nicht empfohlen ist.

 

Rechter Hand des Strandes führt ein ausgelegter Weg zu den Höhlen. Zunächst kommt man bei restaurierten Kalköfen vorbei. Diese dienten im 15. Jahrhundert dazu, Kalk zu gewinnen (also Bausubstanz vor Beton) und wurde zu den Nachbarinseln geschifft.

 

Nach ca. 500 Metern gelangt man zu den 2 begehbaren Höhlen. Würde nicht so manch ein dummer Tourist die Höhlen als WC benutzen, würde man tatsächlich auch Lust bekommen, die Höhlen weiter innen zu erforschen. Der ätzende Gestank von Urin hält uns jedoch davon ab.

Kleine Wanderung von den Höhlen von Ajuy zu dem Arco del Jurado

Im Gegensatz zu den Höhlen ist kaum jemand auf dieser Strecke zu sehen. Man verlässt die Höhlen wieder und beginnt eine Wanderung entlang des Zaunes direkt über den Höhlen.

 

Man geht zunächst nach links am Zaun entlang. Am Ende des Zaunes ist ein Durchgang. Hier folgt man den Trampelpfad. Verfehlen kann man den Weg eigentlich nicht, man geht immer der Küste entlang.

 

Nach guten 20 Minuten gelangt man an den Acro del Jurado. Den Strand mit dem Felsen sieht man schon von der Ferne, den Bogen allerdings nicht! Wir waren eigentlich schon beim Stand und konnten von der Ferne den Felsen sehen, haben uns aber gewundert, wo hier ein Bogen sein soll? Wir wollen schon fast aufgeben und umkehren. Das gibts doch nicht. Wir entscheiden uns wieder um und gehen doch noch ein paar Meter weiter.

 

Plötzlich sehen wir es: Im großen Felsen ist der Bogen! Um das zu erkennen, muß man aber direkt davor stehen. Dazu muß man einfach ein paar Meter weiter am Plateau entlanggehen. Schließlich sind wir doch froh diese kleine Wanderung gemacht zu haben, besonders, da wir ganz alleine hier stehen.

Mirador Astronomico Sisacumbre

Folgt man der Straße FV-605 Richtung Süden, gelangt man zu dem Aussichtspunkt Sisacumbre. Direkt neben der Straße befindet sich ein kleiner Parkplatz, von dem aus ein Weg zum Aussichtspunkt führt. Zwar geht man nur ca. 5 Minuten zum Aussichtspunkt hinauf, doch empfehle ich eine Jacke mitzunehmen. Bei uns hat der Wind unglaublich stark geweht, obwohl es von unten nicht so aussah.

Wir kamen an diesem Tag gleich 2x bei diesem Punkt vorbei, einmal bei Wolken, einmal bei Sonnenschein. Von hier aus hat man einen wunderbaren Rundumblick!

La Pared

Ist der südlichste Ort der Westküste, bevor wir eigentlich in “den Süden” zur Halbinsel Jandia kommen. La Pared ist an sich recht unspektakulär, doch für Surfer ein wunderbarer Ausgangspunkt. Wir surfen selber zwar nicht, haben uns aber sagen lassen, dass es hier einen der besten Wavespots Europas gibt.

Tatsächlich sind in der langen Bucht direkt unterhalb von La Pared zahlreiche Surfer anzutreffen. Für uns ist das jedenfalls nichts, jedoch genehmigen wir uns direkt bei der Ortseinfahrt/Ausfahrt im Cafè Plan B eine Apfeltorte und einen Käsekuchen. Die können wir aber wirklich jedem empfehlen!

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